News rund ums Öl

OPEC kürzt Ölproduktion – Preise gehen nach oben

9. Dez. 2019

Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC ) hat am Freitag über die Zukunft ihrer Produktionsbeschränkungen beschlossen. Diese werden im neuen Jahr sogar verschärft und vor allem Saudi-Arabien will auch weiterhin deutlich unter seiner Quote bleiben. Die Ölpreise machten daraufhin zum Wochenende einen deutlichen Satz nach oben.

 

OPEC beschließt niedrigere Förderquoten

Dass das Kartell wohl an den bestehenden Produktionskürzungen festhalten würde, kam für die Markteilnehmer am Freitag nicht überraschend. Deshalb blieb die Mitteilung, man wolle die Quote von bisher 1,2 Mio. Barrel am Tag (à 159 Liter) auf 0,7 Mio. Barrel täglich senken, zunächst ohne große Wirkung.

 

Die Maßnahme soll bis März 2020 gelten, dann wird es noch vor der Vollversammlung im nächsten Sommer ein außerordentliches Treffen geben. Wie schon beim letzten Mal gelten für die verschiedenen Länder auch unterschiedliche Förderquoten. Saudi-Arabien wird auch dieses Mal die stärksten Beschränkungen abbekommen. Allerdings hatte das Königreich in den letzten Monaten sowieso schon fast durchgehend deutlich unter den auferlegten Quoten produziert.

 

Saudi-Arabien will sogar noch stärker kürzen

Der größte Paukenschlag war deshalb am Freitag auch die Ansage aus Riad, dass man weiterhin deutlich weniger fördern wolle als es die neuen Quoten zulassen, um den Ölpreis zu stabilisieren. Allerdings, so machte der saudische Ölminister klar, wolle man nicht weiterhin den Löwenanteil übernehmen damit andere Länder ihre freiwillige Verpflichtung ignorieren könnten.

 

Man wolle den Partnern zwei  Monate Zeit geben, um sich an die Vereinbarungen zu halten und dann neu entscheiden. In der Vergangenheit hatte Saudi-Arabien die Kürzungen teilweise fast alleine geschultert, während Länder wie der Irak oder Nigeria ihre Förderung sogar gesteigert hatten.

 

Mit der Ankündigung aus Saudi-Arabien, auch weiterhin stärker als nötig zu kürzen, machten die Ölpreise am Freitag nachmittag einen deutlichen Satz nach oben. Zwar konnte sich daraus kein dauerhafter Trend entwickeln und die börsengehandelten Rohölpreise gaben noch am Abend einige der Gewinne wieder ab, doch startet die neue Woche heute dennoch auf höheren Preisniveaus.

 

Ausblick

Die Preissteigerungen an der Börse haben auch die Inlandspreise für Heizöl nach oben katapultiert. Verbraucher müssen deshalb heute mit Aufschlägen von etwa +0,30 bis +0,50 Euro pro 100 Liter rechnen.

OPEC-Beschluss wiegt sich kaum auf die Preise aus – Handelsgespräche könnten neuen Impuls geben

6. Dez. 2019

Mit großen erwartungsvollen Augen blickte der Markt gestern nach Wien zur halbjährlichen Vollversammlung der OPEC. Viel bewirkt haben die Beschlüsse an den Börsen bisher nicht. Was wurde beschlossen? Das Ölkartell hat vereinbart die Produktionskürzungen um weitere 500.000 Barrel (159 Liter) pro Tag (=B/T) zu kürzen. Obwohl damit die vorhandenen Kürzungen verschärft wurden, hatte das gestern keine größeren Auswirkungen auf die Ölpreise. Das liegt auf der einen Seite daran, dass die vor zwei Jahren vereinbarten Kürzungen von 1,2 Mio. B/T in den vergangenen Monaten nicht wirklich eingehalten wurden, damit sei auch dieses mal fraglich in wie weit sich die Ölproduzenten daran halten.

 

OPEC-Kürzungen und ihre Einhaltung

Auf der anderen Seite wird die Bemessung der russischen Ölproduktion nun anders berechnet: Die Förderung von Gaskondensat wird nicht mehr mit einbezogen, was Russland erheblich mehr Spielraum gibt und damit kaum eine Veränderung für das Land nötig ist. Abgesehen von diesen beiden Faktoren sollen die neuen Vorgaben erst einmal nur bis März 2020 gelten. Je nachdem wie strikt sich an diese Vorgaben gehalten wird, wird danach über eine Verlängerung nachgedacht. Nicht vergessen werden darf, dass zwar die OPEC und Russland diesen Beschluss schon gefasst haben, heute müssen aber noch die restlichen Mitglieder der OPEC+ Gruppe zustimmen.

 

Der Markt sieht diese Beschlüsse also nun recht neutral, wurden doch keine Lösungen vorgestellt, wie man die Einhaltungsquote des Iraks und Nigerias verbessert. Somit erwartet man zunächst einmal wenig von den neuen Beschlüssen – lässt sich natürlich aber gern eines anderen Belehren.

 

Handelsgespräche nächster Impulsgeber für Preise

Man hofft nun also auf neue Meldungen in Bezug auf die Handelsgespräche – diese könnten die Preise deutlich beeinflussen. Jedoch wahrscheinlich erst wenn ein wirklicher Beschluss bekanntgegeben wird. Vorher ist nicht wirklich mit einer deutlichen Preisanpassung zu rechnen, denn derzeit wechseln sich positive und negative Meldungen regelmäßig ab, was dazu führte dass Marktteilnehmer kaum noch auf Meldungen reagieren.

 

Ausblick 

Eine leichte Preissteigerung von +0,10 bis +0,30 Euro pro 100 Liter Heizöl im Vergleich zu gestern vormittag ist heute wohl zu verzeichnen.

Preise bewegen sich seitwärts – letzter großer Anstieg im September

5. Dez. 2019

Kurz vor Ende der OPEC-Verhandlungen schauen wir noch einmal auf den Jahresverlauf der Heizölpreise. In der Jahresentwicklung zeigt sich, dass wir aktuell auf einen Recht guten Preis blicken können. „Gut“ im Sinne von, er ist niedriger als vor einer Woche, einem Monat, drei Monaten und vor einem Jahr. Nur an das Niveau von vor zwei Jahren werden wir so schnell nicht mehr ran kommen. Die Trendbox zeigt diese Entwicklung recht deutlich.

Seit Mitte September kann man von einer Seitwärtsbewegung sprechen. Nach einigem Auf und Ab bleiben die Preise dennoch ungefähr ähnlich. Der nächste Auslöser könnte jetzt eine Entscheidung der OPEC werden. Heute und morgen findet das große Meeting in Wien statt. Sollten hier stärkere Produktionskürzungen beschlossen werden, könnte dies einen Preisaufschwung mit sich bringen. Gerade Saudi-Arabien hat großes Interesse an einem starken Ölpreis, soll die staatliche Saudi-Aramco doch mit großem Wert an der Börse starten.

Der letzte große Preisanstieg wurde durch die Anschläge auf saudische Ölanlagen Mitte September ausgelöst. Fast genauso schnell wie damals die Preise anstiegen, fielen sie auch wieder. Saudi-Arabien konnte die fehlenden Mengen recht schnell auffangen. Nun sei abzuwarten, in wie weit die OPEC den Preis bestimmen kann. Einen so steilen Anstieg wie den den die Anschläge auslösten, ist wohl nicht zu erwarten. Dennoch könnte eine Anhebung stattfinden. Sollte es nur bei einer Beibehaltung der Kürzungen bleiben, ist fraglich in wie weit das noch eingepreist werden kann, geht der Markt doch schon längere Zeit davon aus.

 

Betrachtet man den Jahresvergleich im Titelbild, ist deutlich zu erkennen, dass sich die Preise zwar nach wie vor über denen von vor 2 Jahren bewegen, dennoch nähern sie sich immer weiter an. Lag die Preisspanne im Frühling diesen Jahres noch bei knappen 20 Euro, ist sie mittlerweile auf nur noch ca. 5,50 Euro pro 100 Liter Heizöl geschrumpft. Natürlich sind das alles nur Durchschnittspreise, was aber einen ganz guten Überblick über die Marktsituation gibt.

 

Hinweis: Die genannten Heizölpreise beziehen sich stets auf den deutschlandweiten Durchschnittspreis bei einer Bestellung von 3.000 Liter Heizöl Standard schwefelarm inklusive 19% MwSt.. Durch Transportkosten fallen die Preise regional jedoch unterschiedlich aus. Die Preisspanne zwischen den Regionen kann daher momentan bei bis zu ca. 2,49 Euro pro 100 Liter liegen. Stand der Preise: 04.12.2019

 

Gespanntes Warten auf OPEC-Beschlüsse – Handelsgespräche gehen weiter

5. Dez. 2019

Alles schaut heute und morgen zum OPEC-Meeting nach Wien. Das Öl-Kartell hat es sich zum Ziel gesetzt, die Weltmarktpreise für Erdöl mit einer knappen Förderung hochzuhalten. Wie dies umgesetzt werden soll bleibt abzuwarten, gingen die Meldungen in den letzten Tagen doch hin und her. Der irakische Ölminister hatte Anfang der Woche neue zusätzliche Kürzungen in die Runde geworfen, wobei er mittlerweile wieder zurückruderte. Man hatte seine Forderungen ohnehin nicht wirklich ernst genommen, hatte sich der Irak in der Vergangenheit nicht wirklich an die bestehenden Kürzungen gehalten.

 

OPEC-Meeting wirft Schatten voraus

Der irakische Ölminister ließ jetzt also verlauten, dass er die Verlängerung der derzeitigen Maßnahmen um neun Monate befürworte. Einen Preisrutsch löste diese Meldung bei weitem nicht aus, hatte der Markt seine vorherige Aussage eh nicht sonderlich ernst genommen. Gleichzeitig drohte Saudi-Arabien gestern damit die eigene Produktion wieder hochzufahren, sollten sich die anderen Mitgliedstaaten nicht strikter an die Abmachungen halten. Ob es dazu kommen könnte bleibt auch fraglich, liegt Saudi-Arabien doch viel an einem starken Ölpreis, will man dem staatlichen Ölkonzern Saudi-Aramco einen möglichst hohen Börsengang ermöglichen.

 

Der Markt wartet also gespannt auf die Entscheidungen der OPEC Mitglieder. Am gestrigen Nachmittag wurden die aktuellen Bestandsdaten der USA veröffentlicht. Jahreszeitlich bedingt ist die Raffinerieauslastung derzeit höher, damit ist logischerweise zeitgleich ein Anstieg der Rohölnachfrage der Raffinerien zu verzeichnen.

 

Handelsgespräche gehen weiter

Nachdem US-Präsident Trump am Dienstag verlauten ließ, er habe kein Problem damit, wenn es erst nach den Präsidentschaftswahlen ein Handelsabkommen mit China geben sollte, sagte er jetzt am Mittwoch, die Gespräche verliefen „sehr gut“. Weiter hieß es, die USA und China hätten sich bei der Frage, wie viele Strafzölle in einem ersten Teilabkommen aufgehoben werden sollen, mittlerweile angenähert. Eine Unterzeichnung eines Teilabkommens noch vor Jahresende könnte den Ölfutures noch einmal deutlichen Schub geben. Die Sorgen in Sachen Wirtschaftswachstum und Ölnachfrage würden deutlich nachlassen.

 

Ausblick 

Wir rechnen aktuell mit einer leichten Preissteigerung von +0,40 bis +0,60 Euro pro 100 Liter Heizöl im Vergleich zu gestern Vormittag.

Spritpreise im Vergleich zur Vorwoche günstiger – Rohöl notiert niedriger, Euro zeigt sich fester

4. Dez. 2019

München (ots)

Autofahrer können im Bundesdurchschnitt preiswerter tanken als in der Vorwoche. Laut aktueller Auswertung des ADAC kostet derzeit ein Liter Super E10 im Bundesmittel 1,381 Euro, das ist ein Rückgang von 0,4 Cent. Diesel verbilligte sich um 0,2 Cent auf durchschnittlich 1,256 Euro je Liter.

Unterstützung kommt vom Rohöl- und Devisenmarkt: Ein Barrel der Sorte Brent kostet aktuell rund 61 Dollar, das sind fast drei Dollar weniger als noch vor einer Woche. Und auch der Euro hat gegenüber dem Dollar zugelegt.

Der ADAC empfiehlt Autofahrern, vor dem Tanken die Preise zu vergleichen. Wer die teilweise erheblichen Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen und Tageszeiten nutzt, spart bares Geld und stärkt zudem den Wettbewerb zwischen den Anbietern. So tankt man nach einer aktuellen Auswertung des ADAC in der Regel am günstigsten zwischen 18 und 22 Uhr. Unkomplizierte und schnelle Hilfe bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

Pressekontakt:

ADAC Kommunikation
T +49 89 76 76 54 95
aktuell@adac.de

 

Quelle:

presseportal.de

OPEC-Kürzungen werden wahrscheinlicher – Preise erholen sich ein wenig

4. Dez. 2019

Nachdem die letzten beiden Tage die Preise eher auf Talflug waren, haben sie sich nun ein wenig erholt. Die aktuellen US-Ölbestandsdaten des API von gestern Abend zeigten deutliche Abbauten der US-Rohölbestände, was gemeinsam mit neuen Meldung aus Richtung OPEC-Meeting die Ölpreise stützte. Die Preise stabilisierten sich und gingen mit einem Ausgleich der vorhereingefahrenen Verluste aus dem Tag.

 

Trump setzt auf Zeit

Die Aussagen von US-Präsident Trump, dass ihm ein Abkommen auch nach der Präsidentschaftswahl noch genügen würde, wirkten eigentlich eher drückend. Sollte sich China nicht stärker auf die USA zubewegen, so scheint dies nun eine echte Alternative für Trump zu sein. Damit rechnet so langsam keiner mehr mit einer Einigung vor dem Jahreswechsel, die Unstimmigkeiten zwischen den Kontrahenten scheinen nach wie vor groß zu sein. Sollte dies wirklich so kommen, werden wohl auch die angekündigten Zölle am 15. Dezember in Kraft treten. Das Weltwirtschaftswachstum wird also weiterhin eingebremst werden.

 

OPEC spricht von stärkeren Kürzungen

Bei der OPEC sind mittlerweile nun doch stärkere Kürzungen im Gespräch. Der irakische Ölminister hatte bereits am Wochenende auf Möglichkeiten hingewiesen, weitere Kürzungen vorzunehmen. Letzte Nacht hatte er dies konkretisiert: mehrere Länder würden zusätzliche Kürzungen unterstützen, welche auf alle Länder aufgeteilt werden. Unterstützung bekommt der Irak hier auch aus Saudi-Arabien, die sich auch schon für weitere Kürzungen ausgesprochen haben. Der Irak wiederum hat sich in der Vergangenheit eher mäßig an die Kürzungsvorgaben gehalten.

 

Experten sehen solche Kürzungen als dringend notwendig, um einen Preiseinbruch an den Börsen zu verhindern. Ein stabiler Ölpreis für 2020 kann unter den aktuellen Voraussetzungen kaum bestehen, ohne dass die OPEC weitere Kürzungen beschließt, die Beibehaltung der aktuellen Kürzungen werde nicht ausreichen. Nach wie vor wird mit einer deutlichen Überversorgung für Anfang 2020 gerechnet.

 

Ausblick

Wir erwarten derzeit ein möglichst gleichbleibenden Heizölpreis von -0,05 bis +0,15 Euro pro 100 Liter im Vergleich zu gestern Vormittag.

Wie heizt man richtig? Wohlfühlen und dabei Energie sparen

3. Dez. 2019

Aachen (ots)

20 bis 22 Grad Celsius ist der Temperaturbereich, der als optimale Raumtemperatur empfunden wird. Doch welche Raumtemperatur ist wirklich gesund und gleichzeitig gut für die Umwelt und den Geldbeutel? Und was hat dies mit der Körpertemperatur zu tun?

Die Themen dieser Pressemeldung:

  • Das perfekte Wohlfühlklima
  • So hängen Körper- und Außentemperatur zusammen
  • Nie mehr überheizte oder zu kalte Räume

Das perfekte Wohlfühlklima

Jeder Mensch hat eine individuelle Wohlfühltemperatur. Und für jeden Raum im Haus wird eine andere Temperatur empfohlen. So befürwortet das Bundesumweltamt beispielsweise 20 bis 23 Grad Celsius im Wohnzimmer, wo wir uns tagsüber aufhalten, 17 bis 20 Grad Celsius im Schlafzimmer, wo wir meist unter einer warmen Decke liegen, und 18 bis 20 Grad Celsius in der Küche, wo wir uns bewegen und deshalb die Temperatur etwas niedriger sein kann. Fakt ist, dass jedes Grad, das weniger geheizt wird, etwa sechs Prozent Heizenergie spart und damit auch den CO2 Ausstoß reduziert.

So hängen Körper- und Außentemperatur zusammen

Dabei stellt sich eine Frage: Wieso fühlen wir uns nicht am wohlsten, wenn die Außentemperatur unserer Körpertemperatur gleicht? Ein gesunder Mensch hat eine Körperkerntemperatur von circa 36,3 bis 37,4 Grad Celsius. Nur bei dieser Temperatur können alle Organe optimal funktionieren. Da der Körper arbeitet, wird auch kontinuierlich neue Wärme produziert. Kann bei Hitze nicht mehr ausreichend Wärme an die Luft abgegeben werden, reagiert der menschliche Körper mit Schwitzen, um sich Kühlung zu verschaffen. Ist es dagegen zu kalt, zittern die Muskeln, um mehr Wärme zu erzeugen. Eine Umgebungstemperatur von 20 bis 25 Grad Celsius ist ideal, weil dann genau so viel Wärme abgegeben wird, wie der Körper im Normalzustand produziert.

Nie mehr überheizte oder zu kalte Räume

Zu warm, zu kalt, zu feucht, zu trocken ¬- gar nicht so einfach, im ganzen Zuhause für das perfekte Wohlfühlklima zu sorgen und gleichzeitig Energie zu sparen. Gute Dienste leisten hier Smart Home-Systeme wie beispielsweise devolo Home Control. Sie sorgen mit smarten Thermostaten dafür, dass jeder Raum des Hauses zur richtigen Zeit die perfekte Temperatur hat. Einzelne Räume können je nach Nutzung unterschiedlich beheizt werden. Eine große Energieersparnis versprechen dabei automatische Zeitsteuerungen der smarten Thermostate: Morgens ist es im Bad schön warm und anschließend, wenn die Familie das Haus verlassen hat, wird die Temperatur für den Rest des Tages automatisch reduziert.

Zusätzlich registrieren die smarten Helfer geöffnete Fenster und fahren während des Lüftens automatisch die Heizkörper herunter. Separat erhältliche Luftfeuchtemelder warnen sogar, sobald die Luft im Raum zu feucht oder zu trocken ist. Das beugt auch der gefürchteten Schimmelbildung vor.

Ein Smart Home System, das häufig empfohlen wird, ist devolo Home Control. Es ist leicht einzurichten und flexibel erweiterbar. Das praktische „Smart Heizen“-Paket, bestehend aus Smart Home Zentrale, zwei Heizkörperthermostaten sowie einem Raumthermostat, ist zur unverbindlichen Preisempfehlung von 249,00 Euro erhältlich. Monatliche Nutzungsgebühren fallen nicht an.

Pressekontakt:

devolo AG
Marcel Schüll
Charlottenburger Allee 67
52068 Aachen
T: +49 241 18279-514
marcel.schuell@devolo.de

 

Quelle: 

presseportal.de

Heizöl günstiger – Nahende OPEC Entscheidung hat kaum Wirkung

3. Dez. 2019

Nachdem die Ölpreise schon zum Ende der letzten Woche deutlich nachgeben hatten, setzt sich dieser Trend auch in der neuen Wochen erst einmal fort. Am kommenden Donnerstag und Freitag trifft sich die OPEC und beschließt über den Fortgang der Produktionskürzungen. Möglicherweise sind dann nochmal neue Impulse zu erwarten, doch zunächst bleiben die Ölpreise günstig und auch Heizöl im Bundesgebiet kostet heute wieder ein gutes Stückchen weniger.

 

OPEC-Entscheidung über Förderkürzungen steht an

Seit Monaten schon produzieren die OPEC-Staaten weniger Öl als sie könnten. Diese selbstauferlegte Quote war schon immer eines der wirksamsten Mittel des Kartells, um durch eine künstliche Verknappung des Marktes die Ölpreise stabilisieren zu können. Allerdings tut sich die OPEC auch von Jahr zu Jahr schwerer denn die Ölproduktion aus nicht-Mitgliedsstaaten nimmt stetig zu und auch der wichtigste Partner Russland ist Förderkürzungen gegenüber eher zögerlich.

 

In dieser Woche nun muss neu entschieden werden, wie es mit den Förderbegrenzungen weiter gehen soll. Saudi-Arabien, der größte Produzent innerhalb der Gemeinschaft, hatte bisher den Löwenanteil der Kürzungen übernommen. Das Königreich dürfte das größte Interesse an stabilen Preisen haben, da man schon seit Jahren den Börsengang der staatlichen Ölgesellschaft Saudi-Aramco plant. Dieser steht nun an und könnte der größte der Welt werden.

 

Experten gehen jedoch davon aus, dass selbst weitere Kürzungen die erwartete Überversorgung im neuen Jahr nicht werden stoppen können. Eine Überversorgung belastet die Ölpreise üblicherweise und dementsprechend gehen diese im Moment auch nach unten. Je nachdem, was am Ende der Woche beschlossen wird, könnten die Preise dann aber nochmal steigen.

 

Ausblick

Dank der gesunkenen Rohölpreise können Verbraucher sich heute auch über günstigere Heizölpreise freuen. 100 Liter kosten heute etwa -0,50 bis -0,75 Euro weniger als gestern.

Tanken im November etwas billiger als im Vormonat – Stabilität am Rohöl- und Devisenmarkt

2. Dez. 2019

München (ots)

Autofahrer mussten im November für Benzin und Diesel im Bundesmittel etwas weniger als im Oktober bezahlen. Laut der monatlichen Marktauswertung des ADAC kostete ein Liter Super E10 im Bundesdurchschnitt 1,383 Euro, das sind 0,1 Cent weniger als im Vormonat. Diesel verbilligte sich gegenüber dem Oktober um 0,6 Cent auf durchschnittlich 1,257 Euro je Liter.

Am preiswertesten waren beide Sorten im vergangenen Monat am 21. November. An diesem Tag mussten Autofahrer für einen Liter Super E10 durchschnittlich 1,373 Euro und für einen Liter Diesel 1,252 Euro bezahlen. Am teuersten war Super E10 im bundesweiten Mittel mit 1,392 Euro je Liter am 7. November, bei Diesel wurde der Monatshöchststand mit 1,262 Euro je Liter am 28. November erreicht.

Die geringen Schwankungen resultieren vor allem aus der stabilen Lage am Rohölmarkt. Die Kurse für ein Barrel Rohöl der Sorte Brent pendelten im November trotz kurzzeitiger Ausschläge um die Marke von 62 Dollar. Und auch für einen Euro musste man im Monatsverlauf stets mehr als 1,10 Dollar bezahlen.

Der ADAC empfiehlt Autofahrern, vor dem Tanken die Preise zu vergleichen. Wer die teilweise erheblichen Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen und Tageszeiten nutzt, spart bares Geld und stärkt zudem den Wettbewerb zwischen den Anbietern. So tankt man nach einer aktuellen Auswertung des ADAC in der Regel am günstigsten zwischen 18 und 22 Uhr. Unkomplizierte und schnelle Hilfe bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

Pressekontakt:

ADAC Kommunikation
T +49 89 76 76 54 95
aktuell@adac.de

 

presseportal.de

Preisrutsch am Freitag – Handelsstreit und OPEC regieren den Ölmarkt

2. Dez. 2019

Durch die Unterzeichnung des Hongkong-Gesetzes durch Trump, ist die Lage in Sachen Handelsstreit wieder angespannter. China hatten den USA als Reaktion auf das neue Gesetz mit starken Gegenmaßnahmen gedroht, sollte man das Gesetz nutzen um neue Sanktionen gegen China zu verhängen. Damit ist auch dem letzten klar, dass sich die Situation zwischen den beiden Kontrahenten wieder etwas mehr zugespitzt hat.

 

Handelsabkommen noch in diesem Jahr?

Der Markt hat schon längst mit einem Abschluss der Verhandlungen in Sachen Abkommen gerechnet, spätestens aber bis Ende des Jahres war von einem Abschluss auszugehen. Nun steht selbst das wieder in Frage. China fordert nach wie vor die Rückabwicklung der gegenseitigen Zölle, was durch die neue Ausgangslage natürlich etwas in Frage gestellt wird. Wird man sich nicht schleunigst einig, könnten sogar noch neue Zölle oben drauf kommen: für den 15. Dezember haben die USA neue Strafzahlungen angekündigt, mit denen eigentlich keiner mehr so recht gerechnet hat. Für den Markt war klar, dass bis dahin das Abkommen beschlossen und vom Tisch wäre, hatte man sich doch laut Aussagen bereits Ende Oktober geeinigt.

 

OPEC wird wohl keine neuen Kürzungen beschließen

Das OPEC-Meeting rückt näher, am 5. und 6. Dezember findet das Treffen statt. Stimmen werden lauter, dass es wohl zu keinen neuen Kürzungen, sondern nur zu einer Beibehaltung der bestehenden kommen wird. Bisher war immer die Rede davon, dass die Kürzungen bis Mitte nächsten Jahres beschlossen werden würde. Allerdings kam nun aus Russland die Stimmung, dass das Land wohl für eine Kürzung bis März plediert und an dem geplanten Treffen im Frühjahr festhalten wolle.

 

Gleichzeitig kommt ein wenig Unsicherheit in den Markt – der irakische Ministerpräsident hatte am Wochenende bekannt gegeben, er werde zurücktreten. Er und sein Ölminister hatten die OPEC-Kürzungen immer mitgetragen, nun verbreitet sich Unsicherheit. Wer wird an seine Stelle treten? Wird der Ölminister auch abdanken? Wird der oder die neuen Minister die OPEC-Kürzungen auch mittragen? Alles Fragen, die noch nicht beantwortet werden können. Die Marktkonstellation ist also weiter unsicher, es bleibt abzuwarten, was der Irak zu vermelden hat.

 

Ausblick 

Nachdem die Preise am Freitag Nachmittag sehr abgerutscht sind, haben sie sich im heutigen Morgen etwas erholt. Dennoch ist nach diesem Preissturz heute mit einer Preissenkung von -1,10 bis -1,30 Euro pro 100 Liter Heizöl im Vergleich zu Freitag Nachmittag zu rechnen. Demnach ist heute eine gute Kaufsituation.